Markt Schönberg

Kopf an Kopf in Schönberg

Team 2017 beim Head-to-Head-Wettbewerb
Faszinierte Zuschauer trotz Eiseskälte
Nach der Fackelabfahrt

Spannende Wettkämpfe und tolle Show bei der Synchro-Night

Wenn der Weltmeister 2008 und Leiter der Sparte Ski im TSV Schönberg auf den Kadernberg einlädt, kommen die besten Synchronskifahrer des Landes auf den Schönberger Hausberg, Teams die schon auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich waren. Nachdem die letzten Jahre nach Mitterfirmiansreut ausgewichen werden musste, schufen die Helfer des TSV Schönberger mit Hilfe einer Schneekanone und den eisigen Temperaturen nahezu perfekte Pistenverhältnisse. Zweistellige Minusgrade hielten zwar den einen ode anderen ab, am Samstag Abend auf den Kadernberg zu kommen. Wer dennoch da war, sah einen spannenden Wettkampf. "Mit dem Head-to-Head oder Kopf-an-Kopf Wettbewerb haben wir eine vollkommen neue Wettkampfform entwickelt", freut sich Organisator Mario Siegl. Immer zwei Mannschaften fuhren gleichzeitig, die geforderte Formation wurde erst kurz vor Start ausgelost. Geometrische Formen in schnellem Wechsel, absolut gleiche oder gegengleiche Schwünge wurden mit erstaunlicher Leichtigkeit auf den Hang gezaubert. Und so war es für die dreiköpfige Jury im Zieleinlauf nicht immer leicht, zu entscheiden, wer den besten Eindruck machte. Stefan Wiedeck vom Synchro Ski e.V. kommentierte fachkundig und mit viel Witz den Wettbewerb. Am Ende des Wettbewerbes stand schließlich das Ausbilderteam des Skiverbandes Bayerwald und das Synchro-Team Germany im Finale. Nach einer sehr guten Leistung während der Fahrt kamen die Skilehrer im Auslauf in der falschen Richtung zum Stehen. Auch den zweiten Lauf gewann das Synchro-Team-Germany und gewannen so den Wettbewerb.
Während der anschließenden Show zeigten alle Teams noch einmal, was sie konnten. Die Zuschauer am Schönberger Kadernberg erlebten orginal Formationen aus den Meisterschaften der letzten Jahre. Eine besondere Idee hatten sich die Sportler für den Schluss aufgehoben. Dazwischen zeigten die Kinder der Sparte Ski des TSV Schönberg mit exakt gefahrenen Schleifen, dass Formation schon in der Ausbildung der Kleinsten eine große Rolle spielt. Als besonderen Gruß an Schönberg, dass dieses Jahr sein 750-jähriges Jubiläum feiert, bildeten Sie eine große 750 auf dem Hang ab. Zum Abschluss erlebte das faszinierte Publikum noch eine stimmungsvolle Fackelabfahrt, bei der alle Teilnehmer synchron und mit Fackeln in der Hand die Piste herunterfuhren.

 

Paradies für kleine Skifahrer und Gästemagnet

Spartenleiter Mario Sigl, Pfarrer Michael Bauer und "Schirmherr", stellvertretender Spartenleiter Manfred Stadler
Hand in Hand für beste Jugendarbeit im Skisport: Die Gäste der Einweihung
Bequem bergauf ...
... und schnell bergab.

Der Kinderlift am Kadernberg war noch nicht eingeweiht. Und doch überzeugte er die erste Urlauberfamilie, ihren Winterurlaub hier in Schönberg zu verbringen. Von diesem Erfolg berichtete Bürgermeister Peter Siegert bei der Segnung der neuen Attraktion.

Spartenleiter Mario Sigl konnte zahlreiche Gäste auf dem Schönberger Hausberg begrüßen. Er erzählte von dem Beginn, als während des Kinderskifestes 2010 erstmals ein mobiler Lift extra für die ganz kleinen aufgebaut wurde. Der bewährte sich so, dass man kurzerhand beschloss, sich selbst eine solche Anlage zuzulegen. Die Gelegenheit ergab sich letztes Jahr, als die Sparte Ski des TSV Schönberg einen gebrauchten Lift kaufen konnte. Zahlreiche ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden später ist er jetzt das Herzstück des neuen Kinderskiparks.

Der Vorsitzende des TSV Schönberg Günter Klampf dankte Spartenleiter Mario Sigl für seinen Einsatz: "Du hast die Idee vorangetrieben. Ohne dich hätten wir diese Anlage nicht." Ein Dank, den Sigl gerne an seine ganze Sparte weitergab.

Die geringe Steigung und die langsame Geschwindigkeit machen es den kleinen Skifahrern leicht, den Lift zu nutzen. Dies ist eine Erleichterung besonders auch für die Lehrer der zahlreichen Skikurse, die der Verein auf der Anlage durchführt.

Jubiläumsjahr mit Neujahrskonzert eröffnet

Bürgermeister Siegert läutet das Jubiläumsjahr ein
Dirigent Antal Barnás
und die Ungarische Kammerphilharmonie

Mit einer "Johann-Strauß-Gala" mit der Ungarischen Kammerphilharmonie luden Kulturforum und Markt Schönberg zum diesjährigen Neujahrskonzert ein. Unter der Leitung von Antal Barnás zauberten die Musiker das Wiener Flair des 19. Jahrhunderts in das Schönberger KuK. Barnás führte mit launigen Worten in das jeweilige Stück ein. Die Einfühlsamkeit des des professionellen Ensembles und einige humorvolle Akzente bescherten dem zahlreich erschienenen Publikum einen höchst unterhaltsamen Abend.

Das diesjährige Neujahrskonzert war gleichzeitig offizieller Auftakt für das Jubiläumsjahr "750 Jahre Schönberg", das in einem Festakt unmittelbar vor dem Konzert eröffnet wurde. "Wenn wir in Schönberg feiern, dann gescheit", stellte Bürgermeister Peter Siegert fest. Und so konnte er mit Staatsminister Brunner, den Abgeordneten Bartholomäus Kalb und Alexander Muthmann sowie Bezirksrat Dr. Olaf Heinrich und stellvertretene Landrätin Renate Czerny wie  zahlreiche weitere Ehrengäste begrüßen. Mit der historischen Glocke des letzten Schönberger Marktschreibers läutete er das Jubiläumsjahr ein. Der Vorsitzende des Projektteams Ludwig Müller stellte im Anschluss daran das Programm vor.

Staatsminister Brunner stellte in seinem Grußwort fest: "Wer die Lebenslust der Schönberger kennt, der darf auf das Jahr gespannt sein." Vor 750 Jahren wurde der Grundstock für eine überdurchschnittlich erfolgreiche Entwicklung gelegt. Schönberg sei ein wirtschaftlcher und touristischer Aktivposten für die gesamte Region.

Jubiläumsjahr 2012

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