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Wenn aus einer Backstube Wohnraum wird

Im Rahmen des Bausubstanzförderprogrammes konnte der Markt Schönberg jetzt die Umwandlung einer leer stehenden Backstube zu attraktiven Wohnraum im Innenbereich des Marktes fördern. Für Bürgermeister Martin Pichler ein gutes Beispiel zu einer nachhaltigen Innenentwicklung.

In der renovierten Wohnung überreichten Bürgermeister Martin Pichler (rechts) und Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter (links) den Förderbescheid an Bauherrn Joachim Hirsch.

Früher wurden dort frische Semmeln, knackige Brezen und duftendes Brot für Schönberg gebacken. Nach der Schließung der Bäckerei ist ein Gastronomiebetrieb in die Verkaufsräume gezogen, die Backstube im rückwärtigen Teil des Gebäudes stand leer.

Nun hat der Eigentümer des Hauses eine Nutzungsänderung beantragt und ist dabei attraktive Wohnungen zu schaffen. Unterstützung für sein Unterfangen erhält Joachim Hirsch aus dem Schönberger Rathaus. „Für uns ist das Bauprojekt ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Innenentwicklung. Es ist gut für den Ortskern, wenn hier Wohnraum geschaffen wird. So können wir die Potentiale in der Ortsmitte nutzen“, erklärt Bürgermeister Martin Pichler den Nutzen für die Marktgemeinde.

Im Rahmen des Bausubstanzförderprogrammes konnten Pichler und Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter die Maßnahme nicht nur ideell sondern auch finanziell unterstützen und überreichten Bauherrn Joachim Hirsch einen Förderbescheid über 4300 Euro. „Mit unseren Förderprogrammen zur Nutzung vorhandener älterer Bausubstanzen soll die Schaffung und der Erhalt von Wohneigentum zur Selbstnutzung sowie Gründung und Bestandssicherung kleinerer Betriebe im Innenbereich erleichtert und attraktiv gestaltet werden“, beschreibt Pichler das Ziel der Förderungen, „und da freut es mich, wenn die Programme genutzt werden, denn dafür haben wir sie ja aufgelegt.“