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Kleinstes Feuerwehrhaus der Gemeinde

Das Spritzenhaus in dem Schönberger Ortsteil Gumpenreit ist sicher das kleinste Feuerwehrhaus der Marktgemeinde und vermutlich darüber hinaus. In einer Fertigbox aus Beton und einer soliden Metalltür lagern einige Schläuche und ein Strahlrohr. Dabei ist die Box höchstens 1,6 Meter hoch und auch nur 2,5 Meter breit.

Ein großer roter Aufkleber weist darauf hin, dass hier Löschmittel und keine Mülltonnen gelagert sind. „Für uns im Dorf ist es aber sehr wichtig, hier eine Ausrüstung zu haben, um im Brandfall schnell eingreifen zu können, bis die Feuerwehr kommt“, erklärt Andreas Jobst von der Gumpenreiter Dorfgemeinschaft.

Schon mit der Aufstellung des Hydranten vor mehreren Jahrzehnten wurde in einem kleinen Geräteschuppen ein paar Gerätschaften eingelagert, um im Brandfall schnell eingreifen zu können. Dieser Schuppen war über die Jahre baufällig geworden und die Marktgemeinde beschloss, die maroden Schuppen durch eine andere Lösung zu ersetzen. Und so stellte man unter Mithilfe des Bauhofs das kleinste Spritzenhaus der Marktgemeinde auf.

„Endlich eine Baumaßnahme ohne lange Planungsphase und ausufernden Kosten“, freute sich Bürgermeister Martin Pichler. Er bedankte sich bei den Anliegern für die Zurverfügungstellung des Grundes und beim Bauhof für die Hilfe. Auch die Eberhardsreuther Feuerwehr, in deren Schutzbereich Gumpenreit fällt, ist von der Sinnhaftigkeit überzeugt. „Wir werden hier demnächst eine Übung abhalten und ausprobieren, ob die Länge der Schläuche ausreichend ist“, so Kommandant Hans Marxt.