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Breitbandausbau in Schönberg – weitere Bereiche sind erschlossen

Elf Kilometer Glasfaserkabel ließ die Telekom verlegen, fünf neue Multifunktionsgehäuse wurden aufgebaut. Dadurch sind in den Erschließungsgebieten Hartmannsreit, Pittrichsberg, Auwiesen, Artmannsreuth und Schabenberg schnelle Internetanschlüsse entstanden.

„Die neu gebauten Anschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s stehen jetzt zur Verfügung. Damit die Leistung auch genutzt werden kann ist die Initiative des Anschlussinhabers gefragt“, so Erhard Finger, Regiomanager der Telekom, „bei den Internetanbietern muss ein entsprechender Vertrag abgeschlossen werden, bestehende Verträge werden nicht automatisch an die höhere Geschwindigkeit angepasst.“ Für einige Anwesen ist auch der Ausbau mit einem Galsfaserkabel bis ins Haus vorgesehen. Bei allen Hausbesitzern, die diesen beauftragt haben, gehe man schnellstmöglich in die Projektierung, so Projektleiter Josef Markl.

 Der Ausbau kostete gut 230.000 Euro, informierte der Breitbandpate des Marktes Schönberg Helmut Hörtreiter. Dafür gab es Fördermittel des Freistaates Bayern in der Höhe von 207.000 Euro. Der Rest musste aus Mitteln des Marktes bezahlt werden.

Fortschritte gab es auch im Ortszentrum Schönberg. Hier baute die Telekom im Eigenausbau, also ohne Kostenbeteiligung der öffentlichen Hand rund 50 Anschlüsse im Bereich Alten Passauer Straße, Hintere Gasse, Luitpoldplatz, Marktplatz, Sonnenstraße und Unterer Marktplatz in der sogenannten Superverctoring-Technik aus. Deshalb stehen hier nun bis zu 250 Mbit/s zur Verfügung.

Bürgermeister Martin Pichler zeigte sich froh über den weiteren Fortschritt im Breitbandausbau und die fast pünktliche Fertigstellung der zweiten Phase. Er hoffe, dass jetzt in einer nächsten Phase weitere Ortsteile und Anwesen erschlossen werden können, die bis jetzt noch nicht von einem schnellen Internet profitieren könnten.