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Neuer Rettungsspreizer für Eberhardsreuth

Schwere Verkehrsunfälle gehören leider schon zum Alltag der Freiwilligen Feuerwehr Eberhardsreuth. Direkt an der Bundesstraße B85 gelegen, unmittelbar an dem Unfallschwerpunkt „Öd“ ist die Feuerwehr häufig als erstes am Ort des Geschehens, wenn es gilt Unfallopfer aus den deformierten Fahrzeugen zu bergen. In ihrem großen Hilfeleistungsfahrzeug immer an Bord ist deshalb ein hydraulischer Rettungssatz, mit dem verklemmte Autotüren geöffnet oder Wrackteile entfernt werden können.

Doch das lebensrettende Werkzeug aus dem Jahr 1993 war nicht mehr geeignet für die hochfesten Strukturen moderner Fahrzeuge. Der Feuerwehrbedarfsplan sah deswegen eine Ersatzbeschaffung vor. Nun wurde das neue Rettungsgerät ausgeliefert und schnell in das Eberhardsreuther Fahrzeug eingebaut. Kommandant Günther Gottfried zeigte sich froh über die Ersatzbeschaffung, die nun wieder einige Jahre die Wehr bei ihrem lebensrettenden Einsatz unterstützen wird.

Schönberger Bürgermeister Martin Pichler dankte dem Feuerwehr-Referenten im Marktgemeinderat Walter Süß für seinen Einsatz bei Ausschreibung und Anschaffung des Rettungsspreizers. Da er als Grundausstattung für das Fahrzeug gilt, konnten 6000 Euro der fast 23 000 Euro teuren Anschaffung aus Fördermitteln bezahlt werden.

Eine interessante Erfahrung wartet nun noch auf die Eberhardsreuther Wehr. Harald Blob, Außendienstler der ausliefernden Firma Kilian lud sie ein zu einer Werksbesichtigung beim Hersteller des Rettungsspreizers.