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Fördermittel für den ehemaligen Sommerkeller

Die Wiederbelebung des ehemaligen Sommerkellers der Brauerei Rheinsberger als Veranstaltungs- und Auktionsraum födert die Marktgemeinde Schönberg mit 6000 Euro. Der neue Besitzer Stefan Burgstaller gibt einen Einblick in seine Pläne mit dem großen Raum in der Regener Straße.

Auf zwei Ebenen erstreckt sich die Fläche des Ausstellungs- und Auktionsraumes in der Regener Straße.

Bürgermeister Martin Pichler und Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter übergaben den Förderscheck im Wert von 6000 Euro an Stefan Burgstaller.

Die Zufahrt ist versteckt, das Holztor, gerade ausreichend für einen kleinen Transporter eher unscheinbar. Doch als der Eigentümer Stefan Burgstaller  das Tor öffnet, wird der Blick frei in einen riesig wirkenden Raum unter einem historischen Dachstuhl. Aus nachträglich eingebauten Glasflächen am First fällt trotz des trüben Wetters viel Licht hinein. An der Seite lehnen die zwei großen Ziffernblätter einer Turmuhr, antike Schränke stehen dicht an dicht in der Raummitte, von der Sakristei-Einrichtung bis zum historischen Setzpult einer einer Druckerei. Burgstallers Augen leuchten. „Das Haus ist mein Lieblingsprojekt“, gibt er offen zu. Es bietet viel Platz für vielfältige Nutzungen und liegt für den Passauer, der in Utting arbeitet und wohnt sehr heimatnah. Seitdem Burgstaller das Gebäude übernahm, ist viel geschehen in dem ehemaligen Sommerkeller der Rheinsberger-Brauerei. Ein neuer Boden wurde eingebaut, sanitäre Anlagen, die Entlüftungen für die darunter liegende Pizzeria wurde geschickt hinter Holzwänden versteckt und marode Stellen des Dachstuhls erneuert. Schon im letzten Sommer lud Stefan Burgstaller zu einer Kunstausstellung und Auktion ein. Viele Schönberger, die entweder in dem Gebäude gearbeitet oder als Kinder gespielt hatten, nutzten die Gelegenheit, zu sehen wie das Gebäude genutzt werden kann.

Die Marktgemeinde Schönberg unterstützte das Vorhaben mit 6000 Euro aus dem Bausubstanzförderprogramm, die Bürgermeister Martin Pichler und Geschäftsführer Helmut Hörtreiter jetzt übergaben. „Für das Bausubstanzförderprogramm bekommen wir keinerlei staatliche Unterstützung“, erklärt das Gemeindeoberhaupt, „dennoch ist es uns wichtig, im Rahmen unserer Haushaltsmöglichkeiten hier Anreize zum Erhalt alter Bausubstanz zu schaffen, gerade bei einem für Schönberg prägenden Gebäude wie dem alten Eiskeller.“

Unter dem Gebäude liegen tief in der Erde noch die alten Bier- und Eiskeller der Brauerei, erzählt Stefan Burgstaller, diese würden ab dem Sommer trocken gelegt und böten weitere vielfältige Möglichkeiten einer interessanten Nutzung.

>>> Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der Marktgemeinde finden Sie hier.