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Dach auf und losfahren

„Dach auf und losfahren“, dieses Motto gab Ehren-Zetti und ehemaliger Schönberger Bürgermeister Peter Siegert den Fahrern und Beifahrern der über 80 Cabrios und Roadster der Marke „BMW“ mit auf den Weg. Das schöne Wetter stelle sich dann von ganz alleine ein. Siegert behielt Recht und als sich die Fahrzeuge auf dem Marktplatz aufstellten, schien die Sonne vom blauen Himmel.

Zu einem großen Z stellten sich die Teilnehmer des Z3-Treffens auf.

Lockere Benzingespräche auf dem Marktplatz

Hochprozentiges für "Freude nach dem Fahren" aus der Hand des Bürgermeisters.

Die Bayerwald-Wikinger führten die Besucher ins Mittelalter.

Für die Besitzer sind die Fahrzeuge schon längst kein reines Fortbewegungsmittel mehr. „Das ist viel mehr ein Hobby, bei dem sich an den Formen und dem Klang des Sechszylinders erfreut“, so ein mittelfränkischer Teilnehmer. Viele Fahrer kommen jedes Jahr zum Saisonauftakt nach Schönberg. Dass es nicht nur eine regionale Veranstaltung war, bewies ein Blick auf die Kfz-Kennzeichen. Aus ganz Deutschland kamen die Freunde der Cabrios und Roadsters in den Bayerischen Wald, auch einige österreichische und schweizer Fahrzeuge waren erschienen. Organisator und Hotelier Daniel Posch freute sich, dass die Modellpalette immer breiter wird: „Neben dem Klassiker Z3 kommen immer mehr Z4, doch auch Exoten wie ein Z1 oder Z8 sind zu sehen.“ Um die Unkosten zu decken, wurde von den Teilnehmern ein freiwilliger Beitrag erhoben. Den Überschuss von 341 Euro überreichten die Organisatoren in diesem Jahr an den Elternbeirat der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Schönberg. Auch Bürgermeister Martin Pichler freute sich über den Besuch in seiner Gemeinde und wünschte allen Teilnehmern interessante „Benzingespräche“. Nach einer Lesung aus dem Evangelium und einer kurzen Ansprache von Pfarrer Michael Bauer fuhren die Fahrzeuge einzeln vor und empfingen den Segen. „Aber nur mit Weihrauch, denn das Weihwasser könne Flecken auf dem Lack verursachen“, so Pfarrer Bauer. Das „Weihwasser“ in hochprozentiger Form und einen Erinnerungsbutton verteilte anschließend Bürgermeister Pichler.

Rund um das Z3-Treffen hatten die Schönberger Geschäftsleute zum verkaufsoffenen Sonntag geladen. Zahlreiche Stände des Floh- und Trödelmarktes luden zum Bummel ein. Frauenunion und der Elternbeirat des Kindergartens St. Elisabeth sorgten dafür, dass kein Besucher hungrig oder durstig bleiben musste.