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Neuer Halt für alte Mauer

Wenn Michael Moser vom Tiefbauunternehmen Sidla & Schönberger von Nägeln spricht, haben diese so gar nichts mit den Stahlstiften zu tun, die Bilderrahmen an den heimischen Wänden halten. Es sind massive Eisenstangen, die aus insgesamt 66 faustgroßen Löchern schauen. Diese sollen zusammen mit der in die Löcher gespritzten Zementsupension der langen Stützmauer unterhalb des Schönberger Parkhauses wieder Halt geben.

Eine Untersuchung des Bauwerkes hatte hier dringenden Handlungsbedarf festgestellt. Das Wurzelwerk von wild wachsenden Sträuchern hat die aus Betonsteinen erstellte Mauer massiv zerstört. Eine Standsicherheit sei auch aufgrund eines schwachen Fundamentes nicht mehr gegeben gewesen, so Rachel Fischer vom Ingenieurbüro IFB Eigenschenk aus Deggendorf. Bürgermeister Martin Pichler auf einem Baustellenbesuch die Arbeit der ausführenden Unternehmen. „Wir sind froh, dass mit Abschluss der Arbeiten sowohl das Parkhaus wie auch die Grundstücke der darunter liegenden Anwohner wieder geschützt sind“, so das Gemeindeoberhaupt. Die Kosten für die Instandsetzung bezifferte Pichler auf etwa 55 000 Euro.