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Karl Werner als Feldgeschworener vereidigt

Sie sind ehrenwerte Männer, zwischenzeitlich gibt es auch Frauen. Und sie werden besonders geachtet. Die Bürger, die sich als Feldgeschworene um den „Grenzfrieden“ im Bedarfsfall verdient machen. Bürgermeister Martin Pichler vereidigte jetzt Karl Werner in seinem Amt

von links Frau Ranzinger (Bauamt der VG Schönberg), Feldgeschworene Wilhelm Ranzinger und Johann Krammer, Herr Holstein (Vermessungsoberrat des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Freyung), neuer Feldgeschworener Karl Werner, Erster Bürgermeister Martin Pichler

Bayern ist eines der wenigen Bundesländer, indem es dieses älteste Ehrenamt noch gibt aber es werden immer weniger, die sich in Feld und Flur auskennen. Feldgeschworene unterstützen das Vermessungsamt durch ihre Kenntnisse von Landschaft und Leuten, sind dabei, wenn Steine gesetzt werden, können in einem gewissen Umfang auch Sicherungen vornehmen, wenn etwa durch Bauarbeiten eine Markierung verändert zu werden droht, wenn ein Stein zu tief oder zu hoch sitzt.

Vor der Vereidigung des neuen Feldgeschworenen Herrn Karl Werner am 27. Juni 2019 gab Herr Holstein, Oberrat des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Freyung alle wichtigen Informationen über dieses Amt.

In Schönberg wurde nun der neue Feldgeschworene Karl Werner aus Hartmannsreit eingewiesen und mit der vorgeschriebenen Eidesformel durch Bürgermeister Pichler verpflichtet. Feldgeschworene sind in der Regel lebenslänglich bestimmt und können nur aus wichtigen Gründen selbst aufhören oder von den Kollegen mit Zweidrittelmehrheit entlassen werden. Im Markt Schönberg sind nun sechs Feldgeschworene im Einsatz.