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Junge Rathaus-Chefs vernetzen sich

In Deutschland gibt es nur 300 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unter 40 Jahren. Sie verbindet oft eine andere, junge Sicht auf die kommunalen Dinge. Und sie stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Wie nimmt man als junger Mensch die Rolle des Verwaltungsoberhauptes an? Wie treibt man Innovationen zu den wichtigen kommunalen Zukunftsthemen voran? Jetzt gründeten sie ein  bundesweites, parteiübergreifendes Netzwerk Junge Bürgermeister*innen.

Mehr als 30 junge Bürgermeister folgten am 5.September der Einladung von Bürgermeister Dominik Brasch nach Bad Soden-Salmünster. Gemeinsam wurden konkrete Ideen, Themen und Ziele für die künftige Zusammenarbeit diskutiert und das „Netzwerk Junge Bürgermeister*innen“ als eigenständiges Netzwerk unter dem Dach des Innovators Club, der kommunalen Ideenschmiede des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gegründet. Es versteht sich als Plattform für den Austausch von Ideen und Konzepten und soll den Dialog unter den jungen Amtskollegen fördern.

Daniel Bullinger (34) Bürgermeister in Oberrot (Landkreis Schwäbisch-Hall) fasst die Ziele zusammen: „Erfahrungsaustausch unter Kollegen und bei Bedarf auch die politische Positionierung bei kommunalen Themen gegenüber der Bundespolitik“. Martin Pichler (32), sein Amtskollege aus Schönberg  ergänzt: „Zudem sollen junge Menschen dafür begeistert werden, sich politisch zu engagieren. Miteinander und voneinander lernen – das ist der richtige Weg!“ Das überparteiliche Netzwerk will so Signale für eine frische und ideenreiche Kommunalpolitik setzen.

Als nächste Schritte plant das Netzwerk gegenseitige Besuche und Veranstaltungen.