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Josef Regner mit Ehrenpreis ausgezeichnet

Einen Kirchenpfleger mit Leib und Seele sowie einen herzensguten Menschen bezeichnete der zweite Bürgermeister und Laudator Günter Klampfl Josef Regner, der im Rahmen der Jahresabschlussfeier des Marktes Schönberg mit dem Ehrenpreis der Marktgemeinde ausgezeichnet wurde.

Aus den Händen des ersten Bürgermeisters erhielt Josef Regner den Ehrenpreis der Marktgemeinde. Laudator Günter Klampfl gratulierte als erster.

Zweiter Bürgermeister Günter Klampfl bedankte sich bei dem Gemeindeoberhaupt Martin Pichler und seiner Frau Kristin mit einer Erinnerung an den schon legendären Arschbombenwettbewerb mit einer Karikatur und angeblich wunder wirkenden Getränken.

Zweiter Bürgermeister Günter Klampfl bedankte sich bei dem Gemeindeoberhaupt Martin Pichler und seiner Frau Kristin mit einer Erinnerung an den schon legendären Arschbombenwettbewerb mit einer Karikatur und angeblich wunder wirkenden Getränken.

„Josef Regner ist ein Mitbürger, der vieles tut und nicht danach fragt, was er dafür bekommt. Er arbeitet seit Jahren freiwillig und mit großer Leidenschaft in den unterschiedlichsten Bereichen“, so Günter Klampfl. Dieses ehrenamtliche Engagement verdiene es, öffentlich bekannt zu werden und viele Nachahmer zu finden.

Josef Regner wurde vor 80 Jahren in der Gemeinde Saldenburg geboren. Als Junge kam er schon nach Eberhardsreuth, wo er seitdem wohnt. Er lernte im dortigen Steinbruch und arbeitete als umsichtiger und erfahrener Hochkranführer auf zahlreichen Baustellen in ganz Deutschland, unter anderem an der Radarstation auf dem Arber oder am Olympia-Zentrum in München. Seit seinem Rentenalter engagiert sich Regner in seiner Heimatgemeinde. „Der Name Regner ist eng mit der Kirche Eberhardsreuth verbunden, seit 2011 auch als Kirchenpfleger“, berichtete Klampfl. Mit seiner Bauerfahrung leitete er die Außensanierung der Filialkirche, so das viele Arbeiten mit ehrenamtlichen Helfer erledigt werden konnten. Auch der alljährliche Adventsmarkt in Eberhardsreuth trägt die Handschrift Josef Regners. Seit über 60 Jahren ist er im BRK aktives Mitglied, lange Zeit als Sanka-Fahrer an den Wochenenden. Auf den Elefantentreffen leistet der begeisterte Motorradfahren jedes Jahr Sanitätsdienst.

Zuvor begrüßte der erste Bürgermeister Martin Pichler die zahlreich erschienenen Ehrengäste, aktive und ehemalige Markträte und Träger kommunaler Auszeichnungen. Auch dieses Jahr wurden wieder Vertreter der Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen. Pichler nannte sie tragende Säulen der Gemeinde, denen wir Respekt, Dank und Anerkennung zukommen lassen wollen. So begrüßte der Bürgermeister Karin Dempewolf, die in diesem Jahr für ihr Engagement für die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Grafenau mit dem Integrationspreis der Regierung von Niederbayern geehrt wurde und den Leiter der Marktbücherei Reinhold Hartl, der im Juli für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten verliehen bekam. Aus den Reihen der Unternehmen wurde Silvia Eichinger eingeladen, die in Mitternach einen neuen Friseur-Salon eröffnete sowie Martina Pledl, die eine Praxis für Physiotherapie im Unteren Ebenfeld eröffnete.

Auch Vertreter von Jubiläumsvereinen waren zu dem Abend eingeladen, in diesen Jahr Erwin Perl für die Freiwillige Feuerwehr Eberhardsreuth, die das 150-jährige Jubiläum feierte. Den seit 50 Jahren aktiven Frauenbund vertrat die zweite Vorsitzende Rita Mies. Ebenso lange aktiv ist der Tennisclub Schönberg, der vom zweiten Vorsitzenden Manuel Pledl vertreten wurde. Für die seit 20 Jahren tätige Dorfgemeinschaft Gumpenreit wurden die Vorsitzenden Andreas Jobst und Edith Krieger begrüßt. Pichler bedankte sich für die Mitarbeit an der geplanten Dorferneuerung.

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen im kommenden März bezeichnete Pichler die diesjährige Jahresabschlussfeier als Zäsur: „Einige der Markträte stellen sich, aus persönlichen oder beruflichen Gründen, nicht mehr zur Wahl. Viele, und dafür bin ich sehr dankbar, bewerben um ein erneutes Mandat.“  Zu diesem Anlass blickte Pichler auf die Legislaturperiode zurück und erwähnte exemplarisch einige wichtige Tätigkeitsfelder und Entscheidungen des Marktgemeinderates, so zum Beispiel den Breitbandausbau, die Erweiterung des Industriegebietes Saunstein und der erfolgreiche Verkauf des neuen Industriegebietes Kreuzbach. Vier Jahre Arbeit und Schweiß seien hier zu einem erfolgreichen Ende gekommen. Weitere Themen war die Schaffung familienfreundlicher Bauflächen, die Wasser- und Abwasserversorgung oder die Fortschreibung der städtebaulichen Entwicklung für die nächsten 15 Jahre.

 

Den Dank an den ersten Bürgermeister auszusprechen, ist in der Marktgemeinde Schönberg immer die Aufgabe des zweiten Bürgermeisters. Eine Aufgabe, der Günter Klampfl immer gerne und in humorvoller Art übernimmt. Und so trat Klampfl mit einer großen Einkaufstasche an das Rednerpult. Die Gesellschaft sei im Wandel und mit ihr das Verhältnis der Menschen zum gesellschaftlichen Engagement. Zum ersten Bürgermeister Martin Pichler gewandt: „Dir darf ich bestätigen, dass diese Aussage auf dich in keiner Weise zutrifft. Für die Gemeinde bist du ein zuverlässiger, engagierter und kompetenter Vetreter. Danke für deinen leidenschaftlichen Einsatz und deine erfolgreiche Arbeit.“

Ein Geschenk hatte Klampfl aus einer seiner Besuche in der Gemeinde Niederdorf im Hochpustertal (Südtirol) mitgebracht: Zwei Karaffen mit Wasser aus einer Heilquelle, welches dem Volksglaube zufolge der Fruchtbarkeit dient. Außerdem überreichte Klampfl eine Karikatur, die an den nun schon fast legendären wenn auch für Schönberg nicht sieghaften Arschbombenwettbewerb zwischen den Bürgermeistern Schönbergs und Grafenaus erinnert.

In seinen Dank schloss Klampfl auch die Frau des Bürgermeisters Kristin Pichler ein, die ihren Mann bei seinen kommunalpolitischen und ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstützte und den notwendigen Freiraum gab.

 

Für eine gelungene Überraschung sorgte der Hausherr im Familotel Schreinerhof Günter Schon. Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste überreichte er einen Scheck über 5000 Euro für den Sozialfonds der Marktgemeinde. Sichtlich überrascht nahm Pichler den Scheck entgegen. Mit dem Geld könne man in Not geratene Bürger der Marktgemeinde schnelle und unbürokratische Hilfe leisten. Langanhaltender Applaus der Gäste begleiteten die Übergabe des Schecks.