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Neues Fahrzeug für Kirchberger Wehr

Nach gut eineinhalb Jahren Warten war es für die Kirchberger Wehr endlich soweit: drei Kameraden konnten das Fahrzeug in Landau bei der Firma Furtner & Ammer in Empfang nehmen. Die Planungen dafür begannen bereits Ende 2017, als der Feuerwehrbedarfsplan des Marktes Schönberg vorsah, das in die Jahre gekommene Tragkraftspritzenfahrzeug – kurz: TSF - der Kirchberger Wehr durch ein wasserführendes Fahrzeug (TSF-W) zu ersetzen.

Dieses ist ein für kleinere Feuerwehren ausgelegtes Löschfahrzeug mit einer Besatzung von sechs Einsatzkräften. Es ist mit einem eigenen Löschwassertank (600 Liter) und Atemschutzgeräten ausgestattet und ermöglicht so bei der Brandbekämpfung auch den Innenangriff.

Nachdem der Marktgemeinderat die Ersatzbeschaffung einstimmig  befürwortet hatte, erfolgte Ende 2018 die Ausschreibung durch das Planungsbüro Dittlmann in Passau.

Anfang 2019 konnten dann die Aufträge erteilt werden und die Firma Furtner & Ammer begann mit dem Fahrzeugaufbau. Immer wieder erfolgten dazu Absprachen mit den Kommandanten der Kirchberger Feuerwehr, wodurch sie die Fortschritte am neuen Fahrzeug bis zur termingerechten Fertigstellung vor Ort mitverfolgen konnten.

Die Gesamtkosten des Fahrzeugs betragen gut 218.000 EUR, wobei sich der Freistaat Bayern mit fast 39.000 EUR am Fahrzeug selbst und weiteren knapp 5.000 EUR an einer neuen Tragkraftspritzenpumpe beteiligt. Die Feuerwehr Kirchberg unterstützt den Neuerwerb mit 50.000 EUR.

Beim Fototermin bedankte sich dann Bürgermeister Martin Pichler auch nochmals persönlich bei Vorstand Roman Hufsky und dem 1. Kommandanten Sebastian Hufsky für die geleistete Arbeit und die Unterstützung. Zusätzlich würdigte er nochmals die hohe Selbstbeteiligung. „Wenn alle zusammen helfen, dann kann nur was Gutes daraus werden.“, so Pichler.

Vorstand Hufsky hob die immer konstruktive Zusammenarbeit mit dem Markt hervor und gab den Dank an Bürgermeister Pichler zurück. Die ursprünglich für Juni geplante Fahrzeugweihe musste coronabedingt abgesagt werden. Diese werde aber zu gegebener Zeit nachgeholt, so Hufsky.