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Bringt Dorferneuerung eine schnelle Entlastung für Gumpenreit und Eberhardsreuth?

Alois Rainer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, macht sich ein Bild über die Lage an der B85 bei Schönberg

Passend zum Pressetermin schiebt sich ein schwerer LKW durch die Engstelle der B85 in Gumpenreit. Mit der Dorferneuerung möchte Bürgermeister Martin Pichler eine Lösung bringen. Alois Rainer und Thomas Erndl sagen ihre Unterstützung zu.

Ein großer 40-Tonner schiebt sich langsam durch die Engstelle der B85 im Schönberger Ortsteil Gumpenreit. Keine Chance für den Gegenverkehr, er muss warten, bis sich der Brummi an den Hausecken vorbeigeschoben hat. Dadurch staut es sich an der zweiten unübersichtlichen Engstelle, nur etwa 50 Meter weiter. Hinter dem LKW eine lange Schlange an PKW, auf der Gegenfahrbahn schaut es nicht besser aus. Es dauert eine Zeit, bis sich die Situation wieder beruhigt hat und der Verkehr fließt – bis zum nächsten LKW. Zuschauer am Straßenrand war Alois Rainer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, begleitet vom Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl und Bürgermeister Martin Pichler, die den Verkehrspolitiker auf seiner Tour zu den Bundesfernstraßenprojekten begleiteten. Für die Politiker ist die Situation in dem kleinen Schönberger Ortsteil nicht neu. Doch die Lage ist trotzdem schwierig. Eine Ortsumgehung von Eberhardsreuth und Gumpenreit ist nicht mehr im Bundesverkehrswegeplan. „Was vor 30 Jahren schwierig war, ist jetzt fast unmöglich, zumal die topografische Lage kaum Spielraum lässt und links und rechts neben der Bundesstraße ökologisch wertvolles Gebiet liegt“, so Alois Rainer. Eine schnellere und praktikablere Lösung sehen Rainer und Erndl in der einfachen Dorferneuerung. Bürgermeister Martin Pichler berichtet von dem Projekt, zu dem bereits ein Workshop mit interessierten Anliegern gehalten wurde. Sobald man die Zusage habe, wolle man die Dorferneuerung einleiten. „Ich werde diesen Prozess mit aller Kraft unterstützen und mich einsetzen, dass hierzu Mittel zur Verfügung stehen“, so Rainer.

Großes Lob vom Verkehrsexperten kam für die zügige Planung der Verbindung der B85 mit der B533 Richtung Grafenau und Freyung durch einen Brückenneubau und einen Kreisverkehr: „Durch die konstruktive Zusammenarbeit des Straßenbauamtes mit der Marktgemeinde konnte in nur vier Jahren etwas erreicht werden, was oft auch 15 Jahre Vorlauf in Anspruch nimmt.“

Abgeordneter Thomas Erndl, der Alois Rainer zu verkehrspolitischen Gesprächen in den Wahlkreis geladen hatte, und Bürgermeister Martin Pichler bedankten sich bei Ihrem Gast für das Interesse für die verkehrspolitischen Brennpunkte der Region.