Markt Schönberg. Bei einer wärmenden Tasse Glühwein gab es im Schönberger Marktstüberl den Zins der guten Absicht zu verteilen. Aus der Bürgerstiftung flossen heuer 7 900 Euro an 16 Vereine und Gruppierungen.
Ist es eine Aktion, die für eine Dorfgemeinschaft Unterstützung braucht, ein Ausflug für die Jugend, eine Ausstellung, die die Vereinskasse leert oder sonst ein Zweck, der nicht so aus der Ärmeltasche zu schütteln geht; mit der jährlichen Ausschüttung der Bürgerstiftung werden solche Zwecke mit sozialer Orientierung und kommunaler Nähe bewusst und zielgerichtet gefördert. Eine stolze Summe ging dabei an Heimat- und Volkstrachtenverein, Birkenschützen Quetsch, TSV Schönberg mit Sparten Eis und Fußball), an das Jugend-Rotkreuz, Obst und Gartenbauverein, Kulturforum und Kulturmobil (bei Zusage), an die Schönberger Saitenmusik, den Geflügelzuchtverein, and die Dorfgemeinschaft Kirchberg, die Seniorenarbeit im Markt sowie die vier Feuerwehren der Gemeinde. Für die verwaltende Sparkasse beschrieb Markus Roth Form und Funktion der Stiftung. Es geht darum, einen Kapitalstock zu sammeln und „arbeiten zu lassen“, damit entweder zweckgerichtete Spenden zeitnah oder Erträge immer wieder für Zwecke zur Verfügung zu haben, wo sie auf unbürokratische Weise helfen. Das können anonyme Spenden sein, weil jemand Gutes tun will, ohne selbst namentlich aufzutreten, das kann auch ein Erbe sein, das speziell zweckgebunden eingesetzt wird. Da gehen kleine Beträge ein und namhafte, die allesamt von einem Stiftungsrat verwaltet werden.
Darin sitzt auch Bürgermeister Martin Pichler, der den dieses Mal beglückten auch bescheinigte: Euer Engagement ist es wert, gewürdigt und unterstützt zu werden. Er ermutigte dazu, die Bürgerstiftung auch noch publiker zu machen und die Werbetrommel dafür zu rühren.
Bildunterschrift:
16 „Spendentüten“ hatte Bürgermeister Martin Pichler zu verteilen. Insgesamt fanden 7 900 soziale Euro zu ihren guten Zwecken. Foto: Markt Schönberg