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Schönberg

Gemeinsam klare Sache

Michael Kern schult „interkommunal“ in Schönberg für Haidmühle um

Markt Schönberg. Roland Schraml ist Bürgermeister von Haidmühle. Für die bestehende und irgendwann eine neue Kläranlage braucht er eine kompetente Kraft, wenn das Team wegen Verrentung verjüngt werden muss. Aber für Ausbildung oder Umschulung braucht es einen Lernort mit mehr „praktischem Lernstoff“ als es die eigene Einrichtung bietet. Deshalb wird der Markt Schönberg zum Verbundausbilder.
Das Konzept so einer sogenannten Verbundausbildung hat sich schon mehrfach bewährt. In der Regel einen von fünf praktischen Tagen neben der Berufsschule in Lauingen an der Donau fährt Michael Kern nun etwa zwei Jahre lang in den Markt zu Jürgen Murr und seinen Kollegen. Denn hier gibt es alles, was das Herz begehrt von biologischen Flüssigreaktoren und Klärgasanlage samt Blockheizkraftwerk sowie Schlammtrocknung bis kompletter Labortechnik für alle erforderlichen Tests. Das Schönberger Klärwerk ist nicht das größte, kann aber alle geforderten Bereiche abdecken, damit sich diejenigen, die jetzt die Ausbildung starten, statt als Fachkraft für Abwassertechnik künftig sogar Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung nennen dürfen. Hier kann Michael Kern an einer „Leuchtturmanlage“, so Jürgen Murr als Ausbilder, alle Aspekte sehen, wie braune Kanalbrühe wieder in klares Wasser umgearbeitet und der Natur zurückgegeben wird, wobei der Aufwand sich auch trotz steigender Anforderungen möglichst kostengünstig für den Bürger abbilden soll. 
Michael Kern freut sich auf die neue Aufgabe. Er kann damit von einem Beruf mit Schichtbetrieb in eine Aufgabe wechseln, die ihn fasziniert, weil sie mit vielfältigen Aufgaben und hoher Verantwortung für Bürger und Umwelt verbunden ist.

Bildunterschrift:
Bürgermeister Roland Schraml (v.l.) freut sich, dass Jürgen Murr seinen angehenden Umwelttechnologen für Haidmühle, Michael Kern, unter die Verbundausbilder-Fittiche nimmt. Schönbergs Personalerin Diana Prinz und Bürgermeister Martin Pichler hatten den interkommunalen Vertrag dafür dabei.

 

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