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Schönberg

Historisch, korrekt und lesenswert

Landrat Sebastian Gruber erhält einen „Bachhuber“ für den Kreis

Markt Schönberg. Im Markt Schönberg hat sich für das neue Heimatbuch ein eigener Titel entwickelt: Der Bachhuber. 840 Seiten tief und 3470 Gramm schwer ist die gerade erschienene neue Schönberger Heimatchronik ein schon deshalb imposantes Werk, das nach sieben Jahren emsigen Zusammentragens eigentlich unbezahlbar wäre, aber – wie Landrat Sebastian Gruber jetzt bei der Übergabe des Buchs in seinem Büro im Landratsamt erklärte – „eine sinnstiftende Rendite“ erbringt.
Der ehemalige Schönberger Schulleiter Bernd Bachhuber hat jede Menge Herzblut und historischen Eifer investiert. Mit Förderern aus Markt, Landkreis, Unternehmen und Bezirkskulturstiftung und mit der „edition Lichtland“ als Satzpartner wurde es möglich, extra viel Heimat zu einem erschwinglichen Preis zugänglich machen zu können. Ein vom Autor handsigniertes Exemplar mit Widmung wurde nun an Landrat Sebastian Gruber überreicht, der bei der Vorstellung verhindert gewesen war. Umso größer war die Anerkennung nun für Verlag und Autor dafür, dass für regionale Kultur auf gebundenem Papier nicht immer nach dem Ertrag in Geld geschaut werde, sondern dass aus besonders viel „Zeit und Hirnschmalz“ so auch ein neuerlicher unschätzbarer Wert geschaffen worden sei. Gruber hatte bereits in eine Ausgabe des beeindruckenden Werks hineingeblättert und zeigte sich voll des Lobes. Die Darstellung sei gelungen, die Kapitel in erfassbarer Kürze, Stil und Inhalt besonders lesenswert, historisch korrekt im Ergebnis. Bachhuber habe sich seit Jahrzehnten etliche Verdienste um Kunst und Kultur in Schönberg und dem Grafenauer Land erworben. Und auch mit diesem Werk habe er ein weiteres Mal Schönberg und damit auch dem Landkreis einen großen Dienst erwiesen. Der Landrat versprach, das Buch an die Kreisbibliothek weiterzureichen, wo bereits viele kulturhistorische Bücher einen vertieften Einblick in die Geschichte der Region ermögliche; künftig noch ein gutes Stück tiefer.
Bernd Bachhuber erzählte, wie er erst viele Jahre gesammelt hatte und dann der Weg vor etwa zwei Jahren zur „edition Lichtland“ gelenkt worden sei. Eine Fügung, die die beiden Herausgeberinnen Edith Döringer und Hannelore Hopfer mit den Worten „ich wäre fast fertig“ in eine lange Phase des Redigierens, Korrigierens, Zitierens und Mahnens geführt hatte. Und die Beteiligten zu der Erkenntnis brachte, dass Geschichte zwar immer weiterlaufe, das Buch dem aber irgendwann nicht mehr folgen könne. Trotz aller Seiten reichte es ohnehin nicht, alles Gesammelte unterzubringen. Moderne Technik hilft, so dass über QR-Codes sogar Bewegtfilme mit und ohne Farbe sowie Liedgut im Vortrag aus dem Papier herauszuholen sind; so lange halt moderne Medien und Techniken mit dem beständig bleibenden Gut eines Buches mithalten können. 

Bildunterschrift:
In Begleitung von Bürgermeister Martin Pichler (l.) überreichten Hannelore Hopfer (v.r.), Edith Döringer und Bernd Bachhuber das Landratsexemplar, das zu Gemeingut der Kreisbibliothek werden soll an Landrat Sebastian Gruber, der sich dafür ganz herzlich bedankte. Foto: Pressestelle Landratsamt

 

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