Markt Schönberg. Die Marktgemeinde Schönberg samt VG-Verwaltung und Schulverband ist schon ein ganz schön großer Haufen. Da kommen von Bürgerbüro bis Kindergärten und von Mensa bis Kasse weit über 100 Personen zusammen, die sonst eher selten im Jahr komplett aufeinandertreffen. Zum Jahresende wurde aber bei einer Weihnachtsfeier gemeinsam gegessen, getrunken und sogar gesungen.
Dafür braucht es dann schon ein entsprechendes Lokal; heuer erneut und bewährt den Stadl von „Zum Fürst´n“ in Daxberg, wo sich das kulinarische Team ausgezeichnet um die kommunale Truppe kümmerte. Eppenschlags Bürgermeister, Peter Schmid, war somit stellvertretender Hausherr und bedankte sich auch herzlich dafür, dass er in seiner 2026 auslaufenden Amtszeit stets eine kompetente und hilfreiche Unterstützung in der Schönberger Verwaltungszentrale gefunden habe. Schönbergs Bürgermeister und VG-Vorsitzender Martin Pichler begrüßte zur Feier mit einem Zitat, wonach ein Orchester immer nur gut klingen könne, wenn die einzelnen Instrumente im Zusammenspiel harmonieren.
Zum Glück hat der Markt ja seine Kindergärten „eingemeindet“, so dass die Erfahrensten beim adventlichen Gesang auch mit den Gästen ein paar bekannte Weihnachtslieder zwischen Gängen und Reden anstimmen konnten. Um hier auch weiter im Bild zu bleiben, hat Schönberg verschiedenste Register und „Orgelpfeifen“ von Piccolo bis zum tiefsten Bass, von Teil- bis Vollzeit, auf der Straße und im Büro, mit Kalorien oder trockenen Zahlen. In besonderer Weise hob Pichler diejenigen hervor, die nach langer Amtstätigkeit in den Ruhestand verabschiedet werden, die neu hinzugekommen sind und auch diejenigen, die Qualifizierungen absolvierten oder sich auf der Suche nach neuen Herausforderungen verabschieden.
Am späteren Abend durfte auch der Heilige Nikolaus mit dem Krampus noch eine Bilanz ziehen. Gerne hätte der grimmige Begleiter die Rute geschwungen, Aber der Bischof vom Myra hatte fast nur lobende Worte dabei und sorgte unbewusst für den Lacher des Abends mit einem Vergleich der klammen kommunalen Kasse mit anderen leeren Säcken. Dabei hatte er sich seinen Gabenbeutel noch beim Überflug mit Kutsche von den Rathausbienen mit Honiggläsern füllen lassen, so dass die Feiernden nicht nur mit anständig gefüllten Bäuchlein sondern auch mit süßem Proviant und extra Energie für das Jahr 2026 nach Hause gehen konnten.
Bildunterschrift:
Ein „mittelständischer“ Verwaltungsbetrieb wie Markt und VG-Verwaltung Schönberg hat auch ständig Bewegung im Team. Bürgermeister Martin Pichler dankte exemplarisch allen, die extra lange dabei waren, die kommen und gehen und sich harmonisch in die kommunale Symphonie einbringen.
Das ganze Jahr Assistenz auf der Chefetage des Rathauses hatte Yvonne Eder auch schnell einen Posten beim Heiligen. Der hatte sich die neue Mitra eine Nummer zu groß besorgt, weshalb er gelegentlich nach heftigem Kopfschütteln neu „behütet“ werden musste. Fotos: Markt Schönberg