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Schönberg

Neue Narren braucht das Land - Woidgaudi plant Zukunft

Schönberg – Der Ruf nach dem Motto „Nach der Gaudi ist vor der Gaudi“ hallte durchs Pfarrheim, als Bürgermeister Martin Pichler zur großen Frage einlud:  Wie geht´s weiter mit der legendären Woidgaudi?

Denn eines ist klar: Die alten Obernarren Heimo Hoisl und Günter Klampfl haben nach unzähligen Gaudijahren den Faschings-Hut abgelegt und die Krapfen gegen Rentnerkaffee getauscht. Ein herber Verlust – schließlich war es ihr Verdienst, dass Bürgermeister, Pfarrer und Kaplan und sogar Abgeordnete regelmäßig im Wasserzuber landeten und mit rotem Kopf, aber sauberer Weste wieder auftauchten.

Doch Schönberg wäre nicht Schönberg, wenn es dafür keine Lösung gäbe. Die Diskussion endete schneller als eine Polonaise bei DJ Ötzi-Peppi: Die Hexen um Tanja Lang und Silvia Blaschko übernehmen das Ruder – unterstützt von Schnappvieh-Chef Klaus Holler.  Gemeinsam erklärten sie: „mir san narrisch, mir pack ma´s“. Und damit das Ganze auch eine „himmlische Note“ bekommt, wurde Pfarrer Simon Steinbauer gleich als Moderator verpflichtet. Ob er beim Kommentieren eher predigt oder poltert, bleibt abzuwarten – aber Lacher sind garantiert.

Fest steht: Am Faschingssonntag, 15. Februar 2026 zieht die Woidgaudi wieder durch Schönberg – mit Hexenzauber, Viehgetöse und einem Pfarrer am Mikro. Und wer noch Lust hat, mitzuziehen, Ideen einzubringen oder einfach nur Glitzer zu streuen, darf sich gerne in der Touristinfo melden. Also , liebe Närrinnen und Narren : holt schon mal die Kostüme aus dem Keller – Schönberg bleibt das Mekka der Faschingsgaudi.

Bildunterschrift:

Neues Gaudi-Komitee in Schönberg: Bürgermeister Martin Pichler (l) übergibt symbolisch die Narrenkappe an das Hexenduo Tanja Lang (2.v.l und Silvia Blaschko (4.v.l) sowie Schnappvieh-Chef Klaus Holler (5.v.l) – moderiert wird künftig von Pfarrer Simon Steinbauer (3.v.r) mit Heiligenschein-Bonus.

Günter Klampfl

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