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Schönberg

Wasserversorgung in trockenen Tüchern

Quellgebiet wird neu angeschlossen und Versorgung für Artmannsreuth gesichert

Markt Schönberg. Sauberes und sicheres Wasser sind lebensnotwendig. Zum und vom Hochbehälter Schabenberg sind nun Arbeiten angelaufen, um das Quellgebiet Heimbrechtsreuth für die Versorgung zu sichern und um den Ortsteil Artmannsreuth verlässlich anzuschließen.
Etwa 390 000 Euro fließen in die Maßnahme. Jeweils knapp ein Kilometer weit wird gegraben und einen das Verfahren einer Spühlbohrung angewandt. Je nachdem, was für die Strecke günstiger ist. Leitungsgräben kennt man. Bei Spühlbohrungen werden unterirdisch Röhren von einer Start- zu einer Zielgrube vorangetrieben, in die dann die Rohre eingezogen werden. Gut 2000 Meter Leitungen verschiedener Querschnitte werden verlegt, zwei Hausanschlüsse zusätzlich erstellt und Wirtschaftswege anschließend wiederhergestellt. Zweck des Ganzen ist, die Leitung vom Quellgebiet zum Hochbehälter zukunftssicher zu machen, was Qualität und Rechtslage betrifft, denn alte Leitungen haben oft unklare Verläufe oder fehlende eingetragene Grunddienstbarkeiten. Beteiligt an der Maßnahme sind als Planer das Ingenieurbüro Wolf, die Strabag als Hauptauftragnehmer und mit der Sparte Spülbohrung die Fa. RBS (Strabag Österreich) sowie die Firma Pumpenpauli für die Druckerhöhungsanlage. Begleitet wird sie zudem von Bauhof und Wasserwarten. 

Bildunterschrift:
Für etwa die Hälfte der Strecken wird nicht gebaggert, sondern gebohrt. Einen Spatenstich gab es trotzdem unter großem Kollegen von Christian Nachlinger und Martin Kreuzer vom Markt Schönberg, Daniel Gibis vom IB Wolf, Bürgermeister Martin Pichler, Alfred Brunner vom IB Wolf sowie von der Strabag, vertreten durch Bauleiter Alessandro Seeböck, Techn. Gruppenleiter Maurice Falah und Polier Christian Schmid. Foto: Markt Schönberg

 

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